Pressemitteilung: SPD-Kreistagsfraktion Rhön-Grabfeld steht an der Seite der Ehrenamtlichen

07. August 2026

Die SPD-Kreistagsfraktion Rhön-Grabfeld spricht sich gegen pauschale Streichungen bei den freiwilligen Leistungen aus.

Mit großer Verwunderung hat die SPD-Kreistagsfraktion Rhön-Grabfeld die Aussage „Ich werde grundsätzlich bei freiwilligen Leistungen mit Nein stimmen“ in der letzten Sitzung des Kreisausschusses zur Kenntnis genommen.

„Ja, wir müssen sparen. Aber wir dürfen doch nicht beim Ehrenamt mit dem Sparen beginnen.“, so der Fraktionsvorsitzende René van Eckert.

Für die SPD-Kreistagsfraktion Rhön-Grabfeld stellt das Ehrenamt einen wichtigen Anker im gesellschaftlichen Leben dar. „Ohne das Ehrenamt, in allen seinen Ausprägungen, würde unser Landkreis nicht funktionieren“, so Kreisrätin Rita Rösch. Die Diskussion kam auf, als es um eine schon länger beantragte Erhöhung für den freiwilligen Zuschuss zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes im Landkreis Rhön-Grabfeld ging. Den Antrag die Förderung in Summe auf 30.000 € zu erhöhen, wird von den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten unterstützt. „Beide Organisationen stehen für großen organisierten ehrenamtlichen Einsatz im Landkreis“, so Kreisrätin Jasmin Reuter.

Die SPD-Kreistagsfraktion Rhön-Grabfeld betont, dass in der aktuellen Situation natürlich auf die Ausgaben geachtet werden muss, allerdings gilt es hier klare Prioritäten zu setzen und entsprechend zu handeln. „Gerade Organisationen wie das Bayerische Rote Kreuz und die Malteser werden zukünftig noch wichtiger werden, da beide Organisationen auch beim zivilen Katastrophen- und Bevölkerungsschutz immer mehr weitere Aufgaben übernehmen müssen“, so der stellvertretender Fraktionsvorsitzender Egon Friedel.

Die SPD-Kreistagsfraktion Rhön-Grabfeld wird sich daher weiterhin für eine starke Förderung des Ehrenamts einsetzen. Dies betrifft die Sportförderung, die ehrenamtliche Förderung im Bereich der Kultur, die freie ehrenamtliche Arbeit und eben auch die ehrenamtliche Arbeit innerhalb der Blaulichtfamilie. „Wir können uns täglich auf viele ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger verlassen, also müssen sich diese auch auf die Kreispolitik verlassen können“; so der Fraktionsvorsitzender René van Eckert abschließend.

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